Niche Beauty

Emma Lewisham Skincare

„Was wäre, wenn Reinigung der wirkungsvollste Schritt Ihrer Routine wäre?“

by Anna Leena Manz

Niche Beauty: Wenn Sie Ihren neuen Cleanser in drei Worten beschreiben müssten...

Emma Lewisham: Transformativ, neu definierend und aktiv.

NB: Das klingt nach mehr als nur Reinigung. Was macht diesen Cleanser so besonders?

Emma Lewisham: Genau das ist der Punkt – er ist eben nicht „nur“ Reinigung. Traditionell wurde Cleansing immer als ein Schritt verstanden, bei dem wir etwas von der Haut entfernen. Wir haben diesen Ansatz bewusst hinterfragt. Für uns beginnt effektive Hautpflege bereits beim ersten Schritt. Warum sollte Reinigung nicht auch aktiv zur Verbesserung der Haut beitragen? Unser Crème Cleanser enthält sogenannte „Wash-on-Actives“, die serumähnliche Benefits liefern – und das während des Reinigens. Wir sprechen deshalb manchmal von einem „Reverse Cleanse“. Es geht nicht nur darum, was entfernt wird, sondern auch darum, was auf der Haut verbleibt.

NB: Wie sind Sie bei der Entwicklung vorgegangen?

Emma Lewisham: Wir haben nicht auf bestehende Produkte geschaut, sondern bei der Haut selbst begonnen. Dabei haben wir drei zentrale Bereiche identifiziert: Feuchtigkeit, Reaktivität und das Mikrobiom. Unsere Überzeugung war, dass sich die Haut insgesamt verbessert, wenn man diese Grundlagen gleichzeitig stärkt. Dafür haben wir weltweit modernste Technologien zusammengebracht und in eine Formulierung übersetzt, die sich wie ein luxuriöses Erlebnis anfühlt – eine Creme, die sich auf der Haut in ein seidiges Gel verwandelt. Das Ergebnis ist ein Cleanser, der nicht nur unmittelbar wirkt, sondern auch die Wirksamkeit der gesamten nachfolgenden Routine steigert.

NB: Was ist der häufigste Fehler beim Reinigen?

Emma Lewisham: Viele Menschen arbeiten unbewusst gegen ihre Haut. Reiniger, die stark austrocknen oder irritieren, vermitteln zwar ein Gefühl von „Gründlichkeit“, können aber die natürliche Balance der Haut stören. Wenn die Hautbarriere geschwächt ist oder Entzündungen bestehen, kann die Haut nicht optimal funktionieren. Ich vergleiche das oft mit einem Leistungssportler, der trotz Verletzung Höchstleistung bringen soll. Besonders spannend war für uns: In unseren Tests haben viele bereits durch den Wechsel des Cleansers deutliche Verbesserungen gesehen – weniger Rötungen, weniger Trockenheit, weniger Unreinheiten. Und das mit einer Formulierung, die sich sehr sanft anfühlt.

NB: Gibt es einen Skincare-Schritt, den Sie niemals auslassen würden?

Emma Lewisham: SPF, ohne Frage. Schutz ist vielleicht nicht so „aufregend“ wie aktive Pflege, aber langfristig einer der wichtigsten Schritte überhaupt. Deshalb war es mir wichtig, einen Sonnenschutz zu entwickeln, den man wirklich gerne verwendet – nicht als Pflicht, sondern als Genuss.

NB: Was ist der beste Skincare-Rat, den Sie je erhalten haben?

Emma Lewisham: Eine Frage, die mich bis heute begleitet: „Welche Pflege würde Ihre Haut selbst wählen?“ Dieser Gedanke hat unseren gesamten Ansatz geprägt. Statt Trends zu folgen, hören wir auf die Bedürfnisse der Haut – auf das, was sie wirklich braucht, um gesund zu funktionieren.

NB: Gibt es eine kleine Gewohnheit, die Ihr Wohlbefinden spürbar verbessert?

Emma Lewisham: Mein morgendlicher Spaziergang. Diese ruhige Zeit, bevor der Tag richtig beginnt, gibt mir Klarheit. Und auch meine Skincare-Routine ist mir wichtig. Ich sehe sie als bewusstes Ritual – nicht als Pflicht, sondern als einen Moment für mich selbst.

NB: Sind Sie eher Minimalistin oder Maximalistin in Ihrer Routine?

Emma Lewisham: In meiner Routine bin ich eher minimalistisch – aber nur, weil unsere Formulierungen maximalistisch sind. Wir entwickeln keine Produkte rund um einzelne Inhaltsstoffe, sondern komplexe Wirkstoffsysteme. So kann ein Produkt die Wirkung mehrerer ersetzen. Ich bin überzeugt: Die Komplexität sollte bei uns liegen – nicht bei unseren Kunden und Kundinnen.

NB: Gibt es aktuell etwas, das Sie in der Wirkstoffforschung besonders begeistert?

Emma Lewisham: Absolut. Wir arbeiten derzeit mit einem Nobelpreisträger zusammen und nutzen seine Entdeckung, um ein neues Niveau an Hydration zu erreichen. Grundsätzlich denken wir jedoch weniger in einzelnen Inhaltsstoffen, sondern in Systemen – also darin, wie Wirkstoffe zusammenarbeiten.

NB: Was überrascht Menschen am meisten an Ihrer Marke?

Emma Lewisham: Dass wir unsere Produkte nicht anhand anderer Marken entwickeln. Jede Formulierung beginnt bei der Haut – bei ihrer Physiologie und ihren Prozessen. Wenn man sich zu stark am Markt orientiert, verliert man schnell die Perspektive der Haut. Wir arbeiten lieber mit einem „leeren Blatt“ und lassen die Haut selbst den Weg vorgeben.

NB: Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie an die Zukunft Ihrer Marke denken?

Emma Lewisham: Auf unsere Kunden. Wenn Menschen uns sagen, dass sie sich wohler fühlen, selbstbewusster auftreten oder nicht mehr das Gefühl haben, gegen ihre Haut zu kämpfen, ist das unglaublich bewegend. Haut ist sichtbar – aber ihr Einfluss geht weit darüber hinaus.

NB: Wo sehen Sie die größten Innovationschancen in der Skincare?

Emma Lewisham: In unserem besseren Verständnis der Haut. Heute können wir viel gezielter mit ihr arbeiten – statt gegen sie. Früher gab es oft Kompromisse: Wirksamkeit auf Kosten der Hautgesundheit. Heute können wir beides vereinen – und genau darin liegt die Zukunft.

NB: Was können wir als Nächstes erwarten?

Emma Lewisham: Bevor wir ein Produkt auf den Markt bringen, stelle ich mir immer eine Frage: Spiegelt es wirklich den Grund wider, warum ich diese Marke gegründet habe? Nur wenn die Antwort ein klares Ja ist, bringen wir es heraus. Was ich sagen kann: Wir arbeiten an Innovationen, die einige bisherige „Goldstandards“ hinterfragen – Lösungen, die effektiver sind, ohne Kompromisse für die Haut.

Thank you!

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