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ANTI-AGING MAKE-UP

So simple. So sneaky.

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Im Laufe des Lebens verändert sich die Hautbeschaffenheit und ihre Bedürfnisse. Die Pflege wird selbstverständlich darauf abgestimmt. Und auch beim Make-up kann ein Update optisch wie ein Jungbrunnen wirken!
Jeder Signature-Look hat seine Zeit. Manch liebgewonnene Make-up-Technik kann irgendwann unvorteilhaft werden. Studien haben ergeben, dass sich die typisch kindliche Herzform des Gesichts, im Laufe eines Lebens um 180° dreht. Die Kinnlinie dabei breiter wird, während die Haut ihre Straffheit und damit Jugendlichkeit einbüßt. Wir haben uns umgehört, was Profis empfehlen, um beim Make-up auf Nummer sicher zu sein und ein paar Jahre zu retuschieren:

1.
Natürliche Farben, die den Ton von Wangen und Lippen aufgreifen sind dagegen immer ein Garant, um die Gesichtszüge zu betonen, ohne überschminkt zu wirken.
Die Texturen der Grundierung sollte nicht zu pudrig matt sein. Egal ob ein reiner Puder oder eine pudrige Foundation  –  er betont Fältchen und trockene Hautareale. Das Gegenteil von strahlender, junger Haut! Lieber auf feuchtigkeitsspendende Texturen setzen oder BB Cremes.

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2.
Ein ganz ebenmäßiger Teint wirkt immer jung. Deswegen sind Hyperpigmentierungen optisch ein Altersindiz, dass sich aber ganz einfach ausgleichen läßt. Am besten mit etwas partiell aufgetragenem Make-up noch nach der die Foundation! Viele Concealer wirken schnell zu hell oder lassen die Hautpartien grau aussehen. Lieber einen cremigen Korrekturstift wählen, z. B.  Sculping Pencil Dual von Nudestix.

3.
Selbstbräuner und Bronzepuder passen immer – solange sie nicht extrem viele Glanzpartikel enthalten. Für ein leichten Glow, wie von der Sonne gebräunt, kann man bequem z. B. eine Bräunungsmaske nutzen, die im Schlaf wirkt ohne abzufärben. Das wirkt frisch und ausgeruht.

4.
Dunkle Lippenfarben sind natürlich ein Hingucker. Aber machen nicht automatisch jünger, weil es die Lippen optisch kleiner wirken lässt und der Kontrast zur Haut extrem herausgestellt wird – auch feine Fältchen. Naturtöne mit einem pinken oder pfirsichfarbenen Unterton, schmeicheln dagegen sehr…

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5.
Da sind sich alle Experten einig: Hände weg von zu viel Glitzerpartikeln. Sie betonen nur Linien oder Falten, legen sich darin ab und die Hautbeschaffenheit wird unnötig doppelt betont.

6.
Graphische, ausdrucksstarke Lidstriche wirken wenn die Haut nicht mehr ganz jung ist schnell wie ein Zoom auf Schwachstellen. Deswegen braucht man keineswegs auf den Eyeliner verzichten, nur sollte er dünn gezogen werden und den natürlichen Wimpernrand nachzeichnen.

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7.
Augenschatten machen optisch müde, ohne das man es sein muß. Dagegen helfen Concealer, die Licht statt Schatten vortäuschen. Als Vorbereitung eine Augenpflege auftupfen. Danach den Concealer auftragen und unsichtbar verblenden. Nicht abpudern, sonst wirkt die Haut schnell zu trocken.

8.
Volle Augenbrauen wirken gepflegt. Damit sie schmeicheln, sollte man von zu intensiven Kontrasten Abstand halten. Stattdessen die natürliche Form perfektionieren. Dabei die Härchen immer in Wuchsrichtung nachstricheln.

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9.
Gezielt gesetzte Lichtpunkte beim Augenmake-up weiten optisch den Blick. Dafür einen weißen oder hellbeigen Lidschatten in den inneren Augenwinkel setzen, oder einen hellen Kajal (z. B. Eye Bright Liner von Pixi) auf die untere Wasserlinie auftragen.

10.
Rouge nicht vergessen. Es belebt den gesamten Look! Da die Haut mit zunehmendem Alter trockener wird und mehr Pflege benötigt, sind Cremerouges perfekte Mitspieler.

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